Boris Giltburg Featured in Deeply Personal Interview with Austria’s Die Presse

by | Jun 3, 2026 | News | 0 comments

In a deeply personal interview with Austria’s prestigious newspaper Die Presse, pianist Boris Giltburg reflects on his Russian roots and Israeli upbringing, describing himself as “privileged” to belong to both cultures and languages.

Elsewhere in the interview, Giltburg offers a revealing insight into his artistic attitude, explaining that true freedom in performance comes only through rigorous work: “In order to feel free on stage, I need to be perfectly prepared.” He also speaks movingly about his enduring love for live performance itself, adding: “I have always loved performing on stage — to this day, it remains the most beautiful thing for me.”

Giltburg also reflects on the evolution of his artistry, describing how his musical development became increasingly self-directed and analytical after the end of his studies with renowned pianist and pedagogue Arie Vardi. A decisive turning point, he explains, was the habit of recording and critically listening back to his own performances — a practice that allowed him to assess his playing with greater objectivity and ultimately develop a fully independent artistic voice. This process of self-evaluation remains as an essential part of his daily musical workflow.

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Boris Giltburg in sehr persönlichem Interview mit Österreichs Die Presse

In einem sehr persönlichen Interview mit der renommierten österreichischen Tageszeitung Die Presse spricht der Pianist Boris Giltburg über seine russischen Wurzeln und seine Kindheit in Israel. Dabei beschreibt er es als ein „Privileg“, Zugang zu beiden Kulturen und Sprachen zu haben: „Ich habe das Privileg, Zugang zu beiden Kulturen und Sprachen zu haben. Ich bin stolz auf mein russisches Erbe.“

An anderer Stelle des Gesprächs gibt Giltburg einen aufschlussreichen Einblick in seine künstlerische Haltung und erklärt, dass wahre Freiheit auf der Bühne nur durch intensive Vorbereitung entstehen könne: „Um mich auf der Bühne frei fühlen zu können, muss ich perfekt vorbereitet sein.“ Zugleich spricht er bewegend über seine bis heute ungebrochene Liebe zum Konzertleben: „Ich habe es immer geliebt, auf der Bühne zu spielen – das ist bis heute das Schönste für mich.“

Darüber hinaus reflektiert Giltburg über die Entwicklung seiner künstlerischen Persönlichkeit und beschreibt, wie sein musikalischer Zugang nach dem Ende seines Studiums bei dem renommierten Pianisten und Pädagogen Arie Vardi zunehmend eigenständiger und analytischer wurde. Einen entscheidenden Wendepunkt markierte dabei, wie er erklärt, das regelmäßige Aufnehmen und kritische Anhören seines eigenen Spiels — eine Arbeitsweise, die es ihm ermöglichte, sich selbst objektiver zu beurteilen und schließlich eine vollkommen eigene künstlerische Stimme zu entwickeln. Dieser Prozess der Selbstreflexion gehört bis heute zu seinem täglichen musikalischen Workflow.